Lehrstuhl für Sozialpsychologie

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Print- und Onlinemedien

Kölnische Rundschau

Valentinstag-Interview: Wie funktioniert die Liebe?

Arrangierte Ehen sind oft glücklicher, als man annimmt. Professor Manfred Hassebrauck hat das Buch "Alles über die Liebe" geschrieben. Claudia Lehnen hat mit ihm über große Gefühle und deren Vergänglichkeit gesprochen. Ein Gespräch zum Valentinstag.

Herr Hassebrauck, wir wünschen uns Leidenschaft und Glücksgefühle in unserer Partnerschaft. Haben wir die Liebe heute vollkommen missverstanden?

Nein, wir haben aber ganz andere Erwartungen und Ansprüche an die Liebe als vor hundert Jahren. Die Beurteilung unserer Beziehungen basiert auf Empfindungen wie Prickeln und Schmetterlinge im Bauch. Diese Gefühle sind vergänglich. Nach spätestens zweieinhalb Jahren nimmt das stark ab. Früher war die Basis für eine Beziehung pragmatisch. Beispielsweise das gemeinsame Bewirtschaften eines Bauernhofes.

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Stuttgarter Nachrichten

Das Büro ist die beste Partnerbörse

Stuttgart - Für einen kurzen Flirt gehen die Deutschen in die Disco, den Park oder das Internet. Ihren Partner fürs Leben suchen sie hingegen am Arbeitsplatz. Zu Recht, sagt der Paarforscher Manfred Hassebrauck. Dort lerne man die Stärken und Schwächen eines Menschen am besten kennen.

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Epoch Times::online

WIE WIR LIEBEN

„Alles über die Liebe“ heißt das neue Buch des Sozialpsychologen Manfred Hassebrauck mit dem Untertitel „Warum wir lieben, wen wir lieben, wie wir die Liebe erhalten.“ Das Buch bietet exklusive wissenschaftliche Tests für Singles und Paare. Epoch Times sprach mit dem Experten für die Liebe über mehr als die Liebe.

Epoch Times: Herr Professor Hassebrauck, gibt es für einen so gründlichen Forscher nach 30 Jahren Untersuchungen über die Liebe auch noch Überraschungen?

Manfred Hassebrauck: Also es gibt eine ganz Menge Überraschungen bei den Untersuchungen, wenn ich bemerke, wie subtil und unbewusst bestimmte Aspekte in Beziehungen laufen.

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Südkurier

Wer will wen? Und warum?

Ein Gespräch mit dem Psychologen Prof. Manfred Hassebrauck über die ideale Beziehung, die Wünsche von Frauen und Männern und die erfolgversprechendste Kontaktanzeige.Wenn ein Mann eine Frau das erste Mal trifft, worauf achtet er als erstes? Er achtet, ohne dass er das absichtlich plant, auf das Aussehen. Das machen aber die Frauen genauso.

200 Millisekunden reichen, um zur Einschätzung zu kommen: Sieht gut aus oder sieht nicht gut aus. Damit geht letztlich auch einher, ob derjenige als Partner infrage kommt oder nicht.

Hat man denn die Chance, diesen ersten Eindruck noch einmal zu drehen, wenn er schlecht ist?

Wenn man diesen ersten Filter nicht passiert, wird es schwierig. Doch trifft man immer wieder auf diese Person, so wie am Arbeitsplatz, im Verein oder in einem Volkshochschulkurs, dann besteht die Möglichkeit, dass dieser erste Eindruck revidiert wird. Es geht sogar so weit, dass, wenn uns Leute im Hinblick auf ihr Aussehen nicht unbedingt zusagen, wir sie schöner finden, wenn wir sie besser kennenlernen und ähnliche Interessen haben wie sie.

 

Welt Online

Verliebt im Büro – Mit Abstand zum Erfolg

Schmetterlinge im Bauch sind mit ganzer Konzentration auf den Job nicht leicht vereinbar. Wen es erwischt hat, sollte sich vorsehen.

Zwischen Aktenbergen und Kopiergerät, Kantine und Besprechungszimmer ergeben sich nicht nur dienstliche Gespräche. Viele Paare lernen sich am Arbeitsplatz kennen. Das hat durchaus Vorteile: Die Beziehung baut auf einer gemeinsamen Basis auf, man kennt den anderen gut und sieht sich auch in stressigen Zeiten häufiger.

Das gemeinsame Arbeiten kann aber auch zur Belastung werden – für die Liebe und den Job. Der Sozialpsychologe Manfred Hassebrauck von der Universität Wuppertal erklärt, warum sich Paare häufig bei der Arbeit finden: „Im Beruf komme ich mit vielen Menschen in Kontakt und lerne sie auf unverkrampfte Weise kennen.“ Zwar gelten gemeinhin Kneipen und Diskotheken als ideale Flirtorte – aber in der Praxis zeigt sich, dass es dort erst nach ein paar Drinks wirklich entspannt zugeht. Außerdem präsentiert sich beim Ausgehen jeder von seiner besten Seite.

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